Über mich
Mein Name ist Anne Jung, ich lebe und arbeite in Dresden, wo ich auch geboren und aufgewachsen bin.
Seit 1990 arbeite ich in der Kulturszene dieser Stadt, in ganz verschiedenen Bereichen, angefangen habe ich als Programmverantwortliche im Frauenzentrum und Mitbegründerin der Frauenkulturwoche, habe im freien Radio gearbeitet und das legendäre Stadtteilfest „Bunte Republik Neustadt“ mit organisiert.
Außerdem habe ich viele Jahre in der freien Theaterszene Projekte entwickelt, organisiert und betreut und mit KünstlerInnen aus den verschiedensten Gebieten gearbeitet.
Spiritualität ist schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens, ich habe diese als Teenager in der Friedensbewegung der DDR-Kirche gefunden, die auch meinem Bedürfnis nach politischem Engagement und zeitgemäßem Handeln entsprach.
Heute empfinde ich den Rahmen, den die christliche Kirche bietet, als zu eng und kann mit den monotheistischen Religionen nichts mehr anfangen.
Daraus und aus meiner Neugierde an anderen Denk- und Lebensweisen entstand eine intensive Beschäftigung mit Ritualen in verschiedenen Zeiten und Kulturen und ein besonderes Interesse am schamanistischen Weltbild.
Ich habe viel gelesen, einiges erprobtund erforscht, viele inspirierende Begegnungen gehabt und von vielen Menschen gelernt. Zwei möchte ich besonders erwähnen. Dies ist Heide Göttner-Abendroth, die Matriachatsforscherin, bei der ich viel über matriachale Kulturen und ihren Umgang mit den Lebenszyklen gelernt habe und mich in einem geschützten Raum und in einer Gemeinschaft ausprobieren konnte. Die zweite ist Nana Nauwald, Künstlerin und Weltenreisende, bei der ich nicht nur rituelle Trancehaltungen erleben und ein reiches Wissen über Schamanismus erfahren konnte, sondern die mir auch eine aufmerksame und wissende Mentorin und liebevolle Freundin geworden ist.
Diesen beiden gebührt mein besonderer Dank, sowie allen Menschen, deren Begegnung mich berührt, gelehrt und inspiriert hat.
Dazu gehören auch der Performancekünstler Matthias Jackisch und der großartige Pianist Armin Fuchs, unsere gemeinsame Arbeit an der Performance der „Vexation“ von Eric Satie war für mich eine wunderbare Erfahrung, Danke!
Ebenfalls sehr beeinflusst hat mich auch die Zusammenarbeit mit der russischen Künstlergruppe AXE und dem russischen Tanztheater Derevo.
Und wenn ich jetzt bei den Danksagungen angekommen bin, dann gebührt meiner wunderbaren Familie ein besonderer Dank, für die immer neuen Herausforderungen und die große Liebe, mit der mich alle begleiten und unterstützen.
